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Tipps zur CO2-Kompensation

Wie funktioniert CO2-Kompensation?
Von der Schwerindustrie über die Strom- und Wärmegewinnung, den weltweiten Transport bis zur Landwirtschaft und Rindfleischproduktion gibt es schier unendlich viele Verursacher der klimabelastenden Treibhausgase CO2 und CH4. Der in diesem Kontext oft ins Rampenlicht gerückte Flugverkehr, d.h. Frachtflüge, Geschäftsreisen und Urlaubsreisen zusammengerechnet, macht global gesehen pro Jahr nur einen sehr geringen Anteil von 2,8 Prozent* an der Summe dieser Emissionen aus. Nichtsdestotrotz kann jeder einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem er seinen ökologischen Fußabdruck verbessert. Konkret ist dies zum Beispiel über CO2-Kompensationen möglich. Führende und vertrauenswürdige Anbieter dafür sind unter anderem atmosfair und myclimate.

 

Beide Unternehmen bieten auf ihren Websites CO2-Rechner an, um etwa Flüge zu kompensieren – mit Eingabe der jeweiligen Flugroute wird sofort angezeigt, wieviel CO2 dabei verursacht wird. Entsprechend zur Menge an CO2 wird im nächsten Schritt ein Euro-Betrag vorgeschlagen, mit dem die Emissionen in Form einer Spende für Klimaprojekte ausgeglichen werden können. Die Höhe des Betrags kann auf Wunsch nach oben oder unten angepasst werden – eine Spendenbescheinigung gibt es in jedem Fall, sodass die Kompensationssumme von der Steuer abgesetzt werden kann.
 

atmosfair

Als einer der bekanntesten Anbieter für Kompensation konzentriert sich atmosfair insbesondere auf den Flugverkehr. Die Beiträge zur Kompensation von Flügen nutzt die gemeinnützige Organisation, um erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt – vor allem in Entwicklungsländern. Somit wird dort CO2 eingespart, das sonst durch fossile Energien entstanden wäre. Warum atmosfair, wie viele andere Anbieter, nicht einfach Bäume pflanzt, erklärt das Berliner Unternehmen auf seiner Webseite:
„Das Aufforsten von Wäldern garantiert nicht, dass CO₂ dauerhaft eingespart wird. Bäume können gefällt werden oder ungeplant niederbrennen. Dadurch entweicht der in den Bäumen gespeicherte Kohlenstoff wieder als CO₂-Emission in die Luft, sodass die ursprünglich durch SpenderInnen gebundenen Emissionen wieder freigesetzt werden.“

 

Zur Verwendung der Spenden setzt atmosfair übrigens stark auf Transparenz und schildert in seinen Jahresberichten, dass stets mindestens 90 Prozent der Gelder direkt in die Klimaprojekte fließen, nur ein kleiner Anteil wird für Kundenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung genutzt.

 

Link zur Homepage: https://www.atmosfair.de/de/
Direktlink zum CO2-Rechner für Flüge: https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/flug/

 

 

myclimate

Die Schweizer Stiftung mit ihrem deutschen Ableger myclimate Deutschland engagiert sich für unterschiedliche Klimaschutzprojekte und Klimabildungsarbeit, die sie auf ihrer Website vorstellt. Gelder zur Klimakompensation sowie freiwillige Spenden fließen in Projekte, die fossile Energiequellen durch erneuerbare Energie ersetzen oder energieeffiziente Technologien fördern, sodass zukünftig Emissionen reduziert werden können. Die gemeinnützige Stiftung garantiert außerdem, dass mindestens 80 Prozent der Kompensationsgelder in die Schutzprojekte fließen. Nur maximal 20 Prozent der Beträge nutzt myclimate laut eigener Aussage dazu, die Verwaltungs- und stiftungsinternen Kosten zu deckeln.

Generell bietet myclimate nicht nur Flugkompensationen an, auch die Berechnung von Urlaub mit Eigenanreise per Auto oder Mietwagentouren sowie Kreuzfahrten ist hier möglich.

Link zur Homepage: https://www.myclimate.org/
Direktlink zum CO2-Rechner für Flüge: https://co2.myclimate.org/en/flight_calculators

 

 

 

 

 

 

*Quelle: Veröffentlichung des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zum 23.09.2021: https://www.bdl.aero/de/publikation/analyse-der-klimaschutzinstrumente-im-luftverkehr-zur-co2-reduktion